Kategorie: Allgemein

Klischees über Schülersprecher

Was macht man als Schülersprecher?

Im “Universum“ jeder Schule gibt es einen Job der mit vielen Klischees belegt ist. Den Job des Schülersprechers. Hier bekommt ihr eine Übersicht und die Antworten:

“Schülersprecher schleimen sich nur bei den Lehrern ein….”

-> Falsch!

Die Schülersprecher sind die Mittler zwischen den Schülern und den anderen Teilen der Schulfamilie. Und wie in jeder Gemeinschaft funktioniert ein Miteinander nur, wenn alle auf der gleichen Augenhöhe sind. Da hilft es nicht die Fehler immer bei den Lehrern zu suchen. Die Schülersprecher sind diplomatisch und nicht wie manche das gerne hätten, die Streithähne der Schülerschaft, die sich bei jedem Konflikt für die Mitschüler in den Angriffsmodus versetzen. Diejenigen die das nicht verstehen sind zwar meist Laut, aber ganz offen gesagt in der Unterzahl.
Wer so etwas von sich gibt, hat keinen Plan. Echt nicht.

“Schülersprecher entscheiden ja eh nichts.”

-> Falsch!

Die Schülersprecher sind die offiziellen Vertreter der ganzen Schülerschaft.
Das bedeutet Entscheidungskraft und verpflichtet zum Engagement, denn ein SSP zu sein beinhaltet viel mehr als das Sitzen in Entscheidungsgremien.
Hier entscheiden Sie über wichtige Themen wie Schulorganisation, Anschaffungen etc.

“Die Schülersprecher machen nur nutzlose Aktionen.”

-> Falsch!

SSP organisieren viel, um aus der Schule auch eine Gemeinschaft zu machen.
Bei Partys, Konzerten und Aktionen zeigt man, dass die SMV für die Schüler da ist.
Durch regelmäßige Treffen, sammelt die SMV Informationen und Wünsche der SchülerInnen ein und kann dadurch besser für die Schüler Argumentieren.
Nur wenn die SchülerInnen wissen, dass sie bei Problemen im Schulalltag einen eigenen Ansprechpartner haben, funktioniert das System SMV.

“Der Schülersprecher muss alles alleine machen!”

-> Falsch!

Meist besteht eine Schülervertretung aus mehreren SSP die sich die Arbeit aufteilen.
Außerdem steht den Schülersprechern auch ein SMV-Team, dass aus SchülerInnen verschiedenster Jahrgänge besteht zur Seite.
Auch die Schulleitung steht euch als Partner zur Seite. (Das muss sie sogar :-))

Zusätzlich gibt es noch die von den Klassensprechern gewählten Vertrauenslehrer, deren Aufgabe es unter Anderem ist, die SMV Arbeit zu unterstützen.
Dazu kommen noch aktive Arbeitsgruppen oder AK’s, die bei Aktionen, Festen etc. bei der Gestaltung helfen können.

Prinzipiell ist es also für jeden Schüler möglich Schüerprecher zu werden.

Deswegen hier mein Appell an alle SchülerInnen.

Werdet SMV-Aktiv und Engagiert euch, egal ob als Schülersprecher oder SMV-Mitglied, dann könnt ihr eure Schule verändern!

Was habt ihr erlebt? Schreibt es in die Kommentare.

QR-Code für SMV-, SV-Aktionen nutzen

Mittlerweile ist er fast überall zu finden (sogar auf dieser Seite) und viele nutzen ihn schon heute, den:
QR-Code

In diesem Beitrag werde ich euch zeigen, was die Grundfunktion eines QR-Codes ist, wie sich ein QR-Code erstellen und sinnvoll nutzen lässt.
Der Fokus liegt (wie immer) auf den Einsatzmöglichkeiten für euch als Organisatoren.
Also, let’s go.

Mittlerweile ist auf fast jedem Plakat ein QR-Code zu finden. Dieser erscheint meist als Quadrat mit “wilder” schwarz-weißer Füllung.
Dieser Code ist ein umgewandelter Text, der mit einem Smartphone ausgelesen werden kann.
Die eigentliche Grundfunktion eines QR-Codes ist es nämlich Text in einen flachen Code umzuwandeln, der dann wiederum schnell abgerufen werden kann. Deswegen wird der Code ausgeschrieben auch Quick-Response-Code genannt.

Allerdings ändert sich die Größe eines QR-Codes:

Je mehr Text in einem QR-Code enthalten ist, desto größer und detaillierter wird er.
Das ist wenig Text
Das ist wenig Text

Soviel zu den Grundlagen.

Interessant wird die Verwendung von QR-Codes besonders in Verbindung mit dem Internet.
So kann man mit QR-Codes jeden beliebigen Inhalt aus dem Internet in der realen Welt verlinken.

Hier ein paar Beispiele:

  • Ein Video in einen Zeitungsartikel einbauen
  • Eine Mp3 Datei zum Download bereitstellen
  • Eure Veranstaltungs-Webseite auf Flyer und Plakate drucken
  • Den QR-Code mit verschlüsselter Botschaft auf eure SMV-Klamotten drucken

Nun kommen wir zur wahrscheinlich am häufigsten verwendeten Funktion, dem teilen von Webseiten.
Zunächst müsst ihr die Seite die ihr teilen wollt aufrufen. In unserem Beispiel die Facebook-Seite von smv-aktiv.de.

http://www.facebook.com/smvaktiv

Da diese Webadresse aus dem Browser (Firefox, Internet Explorer etc.)wie oben beschrieben, etwas lang ist, werde ich diese mit Hilfe der Webseite http://to.ly verkleinern.

Das Ergebnis ist wunderbar klein:

http://to.ly/eX2W (17 Zeichen)

http://www.facebook.com/smvaktiv (32 Zeichen)

Diese kleine URL könnt ihr jetzt unter http://www.qrcode-generator.de in einen QR-Code umwandeln und da ihr ihn als SMV oder SV nicht kommerziell nutzt, auch kostenlos verwenden.
Hier das Ergebnis:

Der verkleinerte Link zur Facebook-Seite (http://to.ly/eX2W)
Der verkleinerte Link zur Facebook-Seite (http://to.ly/eX2W)

Ich empfehle euch eure Links immer zu verkleinern, da manche Smartphones keine Top-Kamera besitzen und deswegen die detaillierten Codes schlechter oder nicht auslesen können. (Ich habe selber so eines :-P )

 

Doch damit nicht genug, ihr könnt den Code jetzt als Bilddatei herunterladen und für eure Flyer etc. verwenden.

Diesen könnt ihr auch farbig gestalten, Hauptsache die Quadrate heben sich vom Untergrund deutlich ab.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung der QR-Codes mit einem eingebauten Logo, doch da bin ich selbst noch nicht weit genug um euch das zu erklären, wenn ich es bin bekommt ihr hier Informationen darüber.

Bis dahin hoffe ich, dass ihr fleißig QR-Codes teilt und bald wieder dabei seid.

Bubbletea deine SMV bezieht Position

Grünen Tee, das würde keiner freiwillig trinken!

Dafür gibt es jetzt das neue, 3-5 Euro teure  “Trendgetränk”, genannt Bubbletea.

Bubble Tea sehen lustig aus, der Inhalt ist aber weniger Lustig

 

Doch was ich vor ein paar Tagen zu diesem neuen Gebräu aus Tee, künstlichem Aroma und Tapiokamehl gelesen habe, hat mir dann doch ein ungutes Gefühl verpasst.

Abgesehen davon, dass es in den Bubbletea Shops eher nach Frostschutzmittel, als Tee gerochen hat, wurde meine bisherige Ablehnung durch die aktuelle Entwicklung nur noch verstärkt.

Zuerst einmal befinden sich in den Bechern pro Drink bis zu 30 Stück Würfelzucker.(Quelle: test.de)

Ein Stück Würfelzucker entspricht laut Nährwertangabe auf der Packung 16 Kalorien, das bedeutet ein Tee hat um die 480 Kalorien. Um das zu verstoffwechseln (verbrennen) müsste eine Person mit 70 Kilo eine Stunde lang Treppen steigen. (Ausgerechnet mit dem Kalorienrechner von Novafeel.de)

Eine Stunde!!??
Mir reichen doch morgens schon die 5 Minuten im Schulhaus um ins Schwitzen zu kommen.

Doch damit noch nicht genug, die Stiftung Warentest hat die Bubbletea Drinks bereits getestet und für diese Gemisch aus Wasser, Farbstoff, Aroma und Zucker gibt es kein gutes Urteil.

In den Bubbletea “Tees” werden Farbstoffe verwendet die im Verdacht stehen bei Kindern und Jugendlichen Hyperaktivität auszulösen,
Diese so genannten Azofarbstoffe sind in vielen Bubbletea Drinks enthalten und überschreiten den erlaubten Wert zwar nicht, aber es wird bei den Tees  nicht auf die Verwendung hingewiesen. (Quelle: test.de)

Im Zuge dessen, dass McDonalds jetzt auch den süßen Bubbletea verkauft, werden auch die Shops um die Ecke einen großen Vertrauens-Bonus bekommen.
Denn: “Was der Mäci Verkauft ist (zwar nicht gesund) aber sicher nicht schädlich…”

So ist sicher die sehr verbreitete Meinung unter den oft jungen KäuferInnen.

Warum ich euch das hier beschreibe?

Den Schülern sollte meiner Meinung nach bewusst gemacht werden, was sie da trinken und was das für Folgen haben kann.

Ich empfehle euch mal mit euren Hauswirtschafts, Bio , oder Chemielehrern zu reden und sie zu bitten, mit ihren Klassen über dieses Getränk zu diskutieren.

Möglich wäre auch ein Plakat mit Informationen, über die aktuellen Ergebnisse von test.de zu erstellen.
Das  ganze könnt ihr im Rahmen einer SMV-Aktion machen, die nichtmal so groß organisiert werden muss.

Überlegt es euch und lest auch einmal die Ergebnisse des Bubbletea Tests der Stiftung Warentest durch.

Das Internet ist schon voll mit Infos die ihr zum Wohl eurer Freunde und MitschülerInnen verbreiten solltet.

Wenn ihr Feedback für mich hinterlassen wollt tobt euch in den Kommentaren aus.